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Unsere Initiative

Wir bringen Landwirtschaft in die Schule!

Die Integration von Landwirtschaft in den Schulunterricht kann für Schülerinnen und Schüler eine äußerst wertvolle Erfahrung sein. Die Landwirtschaft bietet viele Möglichkeiten für einen praktischen, handlungsorientierten Unterricht. Dies kann auch dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ein besseres Bewusstsein für die Bedeutung von regionalen Lebensmitteln und die Rolle der Landwirtschaft in unserer Gesellschaft entwickeln.

Neben dem fachlichen Lernen können durch die Landwirtschaft auch soziale und kommunikative Kompetenzen gestärkt werden. Gemeinsame Projekte fördern das Verständnis für Teamwork und Zusammenarbeit. Durch die Integration von landwirtschaftlichen Themen in den Lehrplan können Schülerinnen und Schüler wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben und sich für eine nachhaltigere Zukunft engagieren.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

BNE bei "Landwirtschaft macht Schule"

Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ als Teil der BNE-Akteurskarte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ist nach Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert und befähigt die Lernenden zum nachhaltigen Denken und Handeln. Dabei wird großen Wert auf die aktive Mitarbeit und das handlungsorientierte Lernen mit allen Sinnen gelegt. Besonders die Arbeit im Team und das entdeckende-forschende Lernen wird durch die Materialien der Initiative gefördert. Die Ergebnisse können direkt auf das eigene Lebensumfeld und das Konsumverhalten übertragen werden.

Durch die anschaulich vermittelten Einheiten erkennen und verstehen die Schüler*innen komplexe Systemzusammenhänge und bauen interdisziplinär Wissen auf. Sie erkennen (globale) nicht nachhaltige Handlungen und können gemeinsam Lösungswege erarbeiten. Mehrperspektivisch werden ökonomische, ökologische und soziale Aspekte integriert und die Auseinandersetzung mit Widersprüchen und Zwängen bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeit aufgezeigt.

Die Begegnung mit den Landwirt*innen fördert die Empathie und ermöglicht den Wechsel der Perspektive, wodurch das gegenseitige Verständnis gefördert wird.

BNE Förderung von Kompetenzen (nach De Haan):

  • Vorausschauend denken und handeln, Entwicklungen analysieren und beurteilen können
  • Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
  • Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
  • Empathie für andere zeigen können
  • Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
  • An der Nachhaltigkeit orientiert planen und agieren können
  • Erkennen und Verstehen von Systemzusammenhängen, Umgang mit Komplexität
  • Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
  • An kollektiven Entscheidungsprozessen teilhaben können

BNE Förderung von Fähigkeiten:

  • Nachhaltiges denken und handeln

  • Andere Perspektiven einnehmen können

  • Übertragen der Erkenntnisse auf das eigene Lebensumfeld

  • Komplexe Zusammenhänge erkennen

  • Interdisziplinär Wissen aufbauen und anwenden

  • Nachhaltige Lösungswege für (globale) Probleme erarbeiten

  • Förderung der Empathie

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Info-Saison zu Berufen in der Landwirtschaft eröffnet

Montag, 10.06.2024
Wenn sich Schüler und Schülerinnen in den kommenden Wochen über die Vielfalt der 13 landwirtschaftlichen Berufe informieren möchten, sind die neu aufgelegten 3-Minuten-Flyer ein guter Einstieg, um sich einen ersten...

Das kleinste Haustier der Welt leistet großartiges

Sonntag, 19.05.2024
Wer an Nutztiere in der Landwirtschaft denkt, meint zumeist Rinder, Schweine oder Geflügel. Bienen stehen nur selten im Fokus. Dabei sind sie entscheidend für die Existenz vieler Nutztiere. Das sollte uns nicht nur am...

Lotte & TV-Koch Björn Freitag sorgen für „mehr Milch im Pott“

Dienstag, 14.05.2024
Milch-Maskottchen Lotte und der aus dem Fernsehen bekannte Koch Björn Freitag laden zu einer Aktionswoche rund um das gesunde und nahrhafte Getränk in die bevölkerungsreichste Region Deutschlands ein - das Ruhrgebiet...

FAQ - HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wie kann ich als Landwirt*in teilnehmen?

Wir freuen uns über jede*n, der/die teilnimmt! Einfach bei uns registrieren, Daten eingeben und los geht`s!

Werde ich als Landwirt*in für meinen Einsatz entlohnt?

Nichts ist umsonst! Für Ihren Einsatz können Sie als Teilnehmer von "Landwirtschaft macht Schule" ein Honorar für Ihre Unterrichtsbeteiligung erhalten. Die dafür notwendigen Formulare finden Sie auf der Seite "Landwirtschaft".

Sie können nur dann ein Honorar über "Landwirtschaft macht Schule" erhalten, wenn Sie nicht gleichzeitig bereits über ein anderes Projekt, dem Sie angehören finanzielle Unterstützung für eine Unterrichtsbeteiligung erhalten können.

Wie kann ich als Lehrkraft teilnehmen?

Wir freuen uns, dass Sie sich für das Thema „Landwirtschaft“ interessieren. Registrieren Sie sich einfach als Lehrkraft bei uns und suchen sich eine*n Landwirt*in der Nähe heraus. Oder Sie schreiben uns und wir stellen einen Kontakt her.

Kann ich hier auch einen Hofbesuch buchen?

Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ vermittelt ausschließlich Landwirte*innen für den Besuch in der Schule. Wenn Sie gerne einen landwirtschaftlichen Betrieb vor Ort besichtigen möchten, dann schauen Sie gerne unter www.lernenaufdembauernhof.de. Das Bundesforum Lernort Bauernhof bietet ein bundesweites Netzwerk verschiedener Initiativen.

Wo finde ich den nächsten Bauernhof?

Schauen Sie gerne in unsere Karte. Hier finden Sie alle registrierten Betriebe, Partnerprojekte und Schulen.

Falls Sie hier nicht direkt einen landwirtschaftlichen Betrieb in Ihrer Nähe finden, können Sie gerne Kontakt zun nächsten aufgelisteten Verband oder Projekt nehmen. Diese vermitteln Sie gerne weiter.

Welche Voraussetzungen muss ich als Landwirt*in haben?

Wenn Sie an der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ teilnehmen möchten, dann sollten Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Sie führen oder leben auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, der eine Betriebsnummer vorweisen kann
  2. Sie produzieren Lebensmittel, Strom oder NaWaRos
  3. Idealerweise haben Sie eine landwirtschaftliche und/oder eine pädagogische Ausbildung (keine Pflicht)
  4. Sie haben Spaß an der Arbeit mit Schüler*innen
Wie lange dauert ein Unterrichtsbesuch?

Ein Unterrichtsbesuch kann unterschiedlich lange dauern. Das ist abhängig von den Anforderungen der Lehrkraft. Wir empfehlen mindestens eine Doppelstunde (90 Minuten) in die Schule zu gehen. Aber der Besuch kann auch im Rahmen einer Projektwoche o.ä. stattfinden. Sprechen Sie diesbezüglich bitte mit der Lehrkraft direkt.

Welche Projekte gibt es in meinem Bundesland?

Wir kooperieren mit vielen Projekten rund um das Thema „Lernort Bauernhof“ und „Landwirtschaft in die Schulen“. Schauen Sie mal auf unserer Seite „Verbände/Projekte“ oder direkt auf der Karte nach.