Landwirtschaft macht Schule - über uns

Historie & Relevanz

Landwirtschaft hautnah erleben

Für Schülerinnen und Schüler ist es besonders wichtig, ein reales Bild der Landwirtschaft vermittelt zu bekommen und beispielsweise sehen zu können, wo ihre Lebensmittel herkommen. Nur so können sie sich eine fundierte eigene Meinung bilden.

Deshalb ist es wichtig, dass Landwirtinnen und Landwirte in die Schulen gehen,
um den Schülerinnen und Schülern die heutige Landwirtschaft aus erster Hand zu erklären!

Dieses Anliegen möchten wir mit unserer Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ gezielt befördern und unterstützen.“ Durch eine bundesweite Vernetzung finden sich auf unserer Karte sowohl landwirtschaftliche Betriebe, als auch Schulen sowie Verbände und Projekte, die allesamt dazu beitragen möchten, dass Landwirtschaft "Schule" machen kann.

Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ wird
von verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Landwirtschaft,
Universität und Pädagogik begleitet.

Initiatoren

Der Verein inforamtion.medien.agrar (i.m.a e. V.) wurde vor 60 Jahren gegründet, um der zunehmenden Entfremdung der Stadtbevölkerung von der landwirtschaftlichen Produktion entgegenzuwirken. Sein Ziel ist, Verständnis zu schaffen für unsere Landwirtschaft und ihre vielfältigen Werte, damit sie von der Öffentlichkeit als einzigartiges Allgemeingut verstanden und getragen wird.

Im Forum Moderne Landwirtschaft haben sich 60 Verbände, Organisationen und Unternehmen der Agrarwissenschaft sowie der dazugehörigen Bereiche zusammengeschlossen, um das Vertrauen der Verbraucher gegenüber der Landwirtschaft durch "Vor - Ort- Präsenz" zu gewinnen. 

Konzept

Gemeinsam "Schule machen"

Ziel unserer Initiative ist es, Landwirtinnen und Landwirte zu befähigen, einen Besuch im Unterricht zu gestalten und Lehrkräfte zu motivieren, diese Expertise aufzusuchen. In diesem Rahmen stehen jeweils einen Leitfaden für die Akteurinnen und Akteure aus der Landwirtschaft sowie für Lehrkräfte zur Verfügung, in denen wichtige Tipps und Tricks zur Vorbereitung und Durchführung eines Schulbesuchs sowie hilfreiche Links, Medien und Informationen zu finden sind.

Die Vernetzung von Landwirtinnen und Landwirten und Lehrkräften findet direkt hier über die Website statt.

Die Initiative begleitet die Akteure vom ersten Kontakt zwischen Schule und Betrieb bis zur Durchführung des Unterrichtsbesuchs. Im Idealfall entstehen aus dieser Zusammenarbeit zwischen dauerhafte Partnerschaften mit weitreichender und nachhaltiger Wirkung, die bundesweit „Schule machen“.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

BNE bei "Landwirtschaft macht Schule"

Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ ist nach Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert und befähigt die Lernenden zum nachhaltigen Denken und Handeln.  Komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge zwischen ökoligischen, ökonomischen und sozialen Aspekten werden leicht verständlich gemacht. Dabei wird großen Wert auf die aktive Mitarbeit und das handlungsorientierte Lernen mit allen Sinnen gelegt. Besonders die Arbeit im Team und das entdeckende-forschende Lernen wird durch die Materialien der Initiative gefördert. Die Ergebnisse können direkt auf das eigene Lebensumfeld und das Konsumverhalten übertragen werden.

Durch die anschaulich vermittelten Einheiten erkennen und verstehen die Schüler*innen komplexe Systemzusammenhänge und bauen interdisziplinär Wissen auf. Sie erkennen (globale) nicht nachhaltige Handlungen und können gemeinsam Lösungswege erarbeiten. Mehrperspektivisch werden ökonomische, ökologische und soziale Aspekte integriert und die Auseinandersetzung mit Widersprüchen und Zwängen bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeit aufgezeigt.

Die Begegnung mit den Landwirt*innen fördert die Empathie und ermöglicht den Wechsel der Perspektive, wodurch das gegenseitige Verständnis gefördert wird.

 

Folgende Kompetenzen werden gefördert (nach Prof. Dr. Gerhard de Haan (Wissenschaftlicher Berater des Weltaktionsprogramms, FU Berlin):

  • Vorausschauend denken und handeln, Entwicklungen analysieren und beurteilen können

  • Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln

  • Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen

  • Empathie für andere zeigen können

  • Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können

  • An der Nachhaltigkeit orientiert planen und agieren können

  • Erkennen und Verstehen von Systemzusammenhängen, Umgang mit Komplexität

  • Gemeinsam mit anderen planen und handeln können

  • An kollektiven Entscheidungsprozessen teilhaben können

Weitere Fähigkeiten, die gefördert werden:

  • Nachhaltiges denken und handeln

  • Andere Perspektiven einnehmen können

  • Übertragen der Erkenntnisse auf das eigene Lebensumfeld

  • Komplexe Zusammenhänge erkennen

  • Interdisziplinär Wissen aufbauen und anwenden

  • Nachhaltige Lösungswege für (globale) Probleme erarbeiten

  • Förderung der Empathie

Unsere Leistungen

Im Rahmen der Initiative sind folgende unten aufgeführte Elemente entstanden, die Ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Unterrichtsbesuchs helfens ollen.

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an:
Partnerprojekte und -verbände

Wir arbeiten mit verschiedenen Projekten, Initiativen und weiteren Institutionen zusammen, die sich auch für mehr Landwirtschaft im Unterricht engagieren

Besuchen Sie die Webseiten unserer Netzwerkpartner und informieren Sie sich über deren vielfältige Angebote, die weitere interssante Handlungsfelder für den Unterricht eröffnen. Viele unserer Partner bieten auch ihrerseits ein bereits bestehendes Netzwerk an landwirtschaftlichen Betrieben an.

Informationen zu den einzelnen Projekten in Ihrem Bundesland finden Sie unter Verbände/Projekte.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN    |

Hier finden SIe Antworten auf häufig gestellte Fragen

Welche Projekte gibt es in meinem Bundesland?

Wir kooperieren mit vielen Projekten rund um das Thema „Lernort Bauernhof“ und „Landwirtschaft in die Schulen“. Schauen Sie mal auf unserer Seite „Verbände/Projekte“ oder direkt auf der Karte nach.

Wie kann ich als Landwirt*in teilnehmen?

Wir freuen uns über jede*n, der/die teilnimmt! Einfach bei uns registrieren, Daten eingeben und los geht`s!

Werde ich als Landwirt*in für meinen Einsatz entlohnt?

Nichts ist umsonst! Für Ihren Einsatz können Sie als Teilnehmer von "Landwirtschaft macht Schule" ein Honorar für Ihre Unterrichtsbeteiligung erhalten. Die dafür notwendigen Formulare finden Sie auf der Seite "Landwirtschaft".

Sie können nur dann ein Honorar über "Landwirtschaft macht Schule" erhalten, wenn Sie nicht gleichzeitig bereits über ein anderes Projekt, dem Sie angehören finanzielle Unterstützung für eine Unterrichtsbeteiligung erhalten können.

Wie kann ich als Lehrer*in teilnehmen?

Wir freuen uns, dass Sie sich für das Thema „Landwirtschaft“ interessieren. Registrieren Sie sich einfach als Lehrkraft bei uns und suchen sich eine*n Landwirt*in der Nähe heraus. Oder Sie schreiben uns und wir stellen einen Kontakt her.

Kann ich hier auch einen Hofbesuch buchen?

Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ vermittelt ausschließlich Landwirte*innen für den Besuch in der Schule. Wenn Sie gerne einen landwirtschaftlichen Betrieb vor Ort besichtigen möchten, dann schauen Sie gerne unter "Lernort Bauernhof" oder unter www.lernenaufdembauernhof.de

Das Bundesforum Lernort Bauernhof bietet ein bundesweites Netzwerk aus Lernorten auf Bauernhöfen.

Wo finde ich den nächsten Bauernhof?

Schauen Sie gerne in unsere Karte. Hier finden Sie alle registrierten Betriebe, Partnerprojekte und Schulen.

Falls Sie hier nicht direkt einen landwirtschaftlichen Betrieb in Ihrer Nähe finden, können Sie gerne Kontakt zun nächsten aufgelisteten Verband oder Projekt nehmen. Diese vermitteln Sie gerne weiter.

Welche Voraussetzungen muss ich als Landwirt*in haben?

Wenn Sie an der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ teilnehmen möchten, dann sollten Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Sie führen oder leben auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, der eine Betriebsnummer vorweisen kann
  2. Sie produzieren Lebensmittel, Strom oder NaWaRos
  3. Idealerweise haben Sie eine landwirtschaftliche und/oder eine pädagogische Ausbildung (keine Pflicht)
  4. Sie haben Spaß an der Arbeit mit Schüler*innen
Wie lange dauert ein Unterrichtsbesuch?

Ein Unterrichtsbesuch kann unterschiedlich lange dauern. Das ist abhängig von den Anforderungen der Lehrkraft. Wir empfehlen mindestens eine Doppelstunde (90 Minuten) in die Schule zu gehen. Aber der Besuch kann auch im Rahmen einer Projektwoche o.ä. stattfinden. Sprechen Sie diesbezüglich bitte mit der Lehrkraft direkt.

Ein Netzwerk erfahrener Fachkräfte aus der Landwirtschaft für die Unterstützung bei der Gestaltung des Unterrichts in der Schule und beim außerschulischen Lernen auf dem Bauernhof.

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